Vergangenheit

Antwort auf die Frage:“Was war für dich das forum WeltenWandel?“, Viktoria Constanze Reichelt ( Gründerin und Unternehmensführerin) und Ekatarina Schmidt (ehrenamtliche Mitarbeiterin) 

Das forumWW war ein ganzheitlich orientiertes Veranstaltungszentrum ( hauptsächlich Doko-Kino aber auch Spielfilme, einige Grossveranstaltungen z.B. Deutschlandpremiere des Films „(R)evolution 2012 von Dieter Broers, Vorträge, Seminare und Gespräche/Austauschrunden/ gemeinsame Reflektion/ teilen der persönlichen Erfahrungsebene) was alle Lebensbereiche des menschlichen Daseins berührt hat. Das forumWW war von beginn an ein Gemeinschaftspekt. Die umfangreiche Renovierung der 4 Räume ( VA-Raum ca 60 m², Büro ca 30 m², Lounge/Cafe/Gemeinschaftsraum ca 25 m² und 2ter VA-Raum plus Bibliothek ca 25 m²) wurde gemeinsam mit Freunden verwirklicht.

Im laufe der Zeit wurde der Programmbetrieb und die Organisation von Veranstaltungen von Ehrenamtlichen Mitarbeitern übernommen. Es entstand eine Bibliotheksgruppe aus 8 Personen, die eine professionell strukturierte und organisierte Bibliothek im Verlauf von vielen Monaten aufbauten. Die beachtliche Anzahl von Büchern trudelten nach einem Spendenaufruf via unserem Emailverteiler Stück für Stück und auch Kistenweise stetig bis zur Schliessung bei uns ein.

Als das forumWW im Sommer2013 geschlossen wurde, war das für viele Mitarbeiter und Besucher ein Schmerzhafter Wegbruch einer bedeutsamen Begegnungs und Lebensplattform.

Geschlossen wurde das forumWW, weil trotz eines enormen finanziellen Durchlaufs die Schulden wuchsen. Die GbR Inhaber bezogen die gesamte Zeit ALG2. Auszahlungen waren selten möglich. Der enorme Kraftaufwand war nach den 3 Jahren nicht mehr stimmig, ohne finanziellen Rückfluss.

Trotz des finanziellen saldos betrachte ich das Projekt forum WW, welches weit über die Grenzen leuipzigs hinaus bekann ist, als ein Erfolgsprojekt. Die Anzahlt der Ehrenamtlichen Mitarbeiter umfasste zu Spitzenzeiten über 40 Menschen, was verhältnismässig zu der Anzahl der Besucher zu hoch war. Viele Menschen wurden berührt, bewegt, inspiriert, motiviert und vernetzt. Diese nachhaltige soziale Veränderung sehe ich als erfolgreiches Resultat des Projektes.